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 [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt

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Darkclaw
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BeitragThema: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Sa Jul 28, 2012 9:10 am

So Leut, ich hatte mal vor längerer zeit in einem anderen Forum eine Rezension/Kritik zu ALIEN geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten will, diese war auch meine Erste überhaupt.


ALIEN - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt



Genre:
SciFi/Horror

Darsteller:
Tom Skerritt - Dallas
Sigourney Weaver - Ripley
Veronica Cartwright - Lambert
Harry Dean Stanton - Brett
John Hurt - Kane
Ian Holm - Ash
Yaphet Kotto - Parker
Bolaji Badejo - Alien
Helen Horton - MUTTER

Regie:
Ridley Scott

Drehbuch:
Dan O'Bannon
Ronald Shusett

Produzenten:
Walter Hill
David Giller
Gordon Carroll

Musik:
Jerry Goldsmith

Veröffentlichungsjahr:
1979

Spieldauer:
Kinoversion 112min / Director's Cut 111min

Wir schreiben das Jahr 1979 als ein merkwürdiger, wie beklemmender Trailer seine Runde macht.
Mit leichten rauschen "fliegt" die Kamera an Sternen vorbei, als sie über ein grauen, ausgedürrten, von Rissen übersähten Boden weiter schwebt. Am oberen entsteh zuerst unkenntlich ein Schriftzug, begleitet von einem schnell Pochen, dass sich wie ein von Adrenalin hochgepushter Herzschlag anhört. Ein eiförmiges Gebilde taucht im Bild auf, über das sich der nun erkennbare Schriftzug ALIEN fertig aufbaut. Das Herzklopfen wird nun von einem schrillen Ton begleitet. dass einem an ein Echolot erinnert, während die Kamera über die rauhe Oberfläche des Ei's fährt. Plötlich springt ein Riss in der Schale, das Echolotgeräusch wird immer aggresiver. Nun folgt eine Reihe von Szenen aus Dunklen Gängen und Besatzungsmitgliedern. Man hört keine Gespräche nur weiterhin diese Kombination aus schnellen Herzschlägen und den schrillen Echolot, bis plötzlich jemand von etwas angesprungen wird. Ein lautes verzerrtes Fauchen ist zu hören und die Szenenfolge ist schneller geworden, bis nur noch Stille eintritt und man das Schiff vor einem Planeten sieht. In der Mitte tauchte der Schrifftzug "In Space no one can hear your Scream - Im Welltall hört dich niemand schreien" auf.
Die Ahnungslosen Kinogänger sollten auch schreien, sehr laut schreien.

Schau mich an wenn du dich traust

Es war oder besser gesagt es ist das Meisterwerk des damals noch jungen Regisseurs Ridley Scott. Die Idee stammt von Dan O'Bannon, der vorher schon in John Carpenters "Dark Star" mitspielte und wahrscheinlich dadurch zu diesem Film inspiriert wurde. Der Film ging für damalige Verhältnisse viele neue Wege, u.a. sind die Akteure keine "Spaceknights" oder "Starcleaner" alla Star Wars und Star Trek. Er zeigt eine düstere und schmuddelige Zukunft mit ganz normale Trucker im All. Selbst das Raumschiff erinnert eher an eine Raffinierie und ist auch zweckmäßig entworfen anstatt der sauberen und hell erleuchteten Enterprise. Ebenfalls war ganz neu, dass zum ersten mal eine Frau die Hauptrolle in einem action betonten Film und in einer von Männer dominierten Zeit erhielt. Anders als üblich zu jener Zeit, war sie es, die auch einen Kühle Kopf unter Druck behielt und eine Führerrolle spielte.

Scott hat es mit seinen Stab geschafft einen Zeitlosen Film zu kreieren, in dem sich liebevoll gestalltetene Modelle und Kostüme nicht vor den heutigen CGI-Effekten verstecken brauchen, wenn man bedenkt, dass es ein Low-Budget-Film war und ein B-Movie werden sollte. Sein Erfolg zog Nachahmer (die jedoch größten Teils an der Kinokassefloppten) und weiter Fortsetzungen nach sich.

Ebenfalls am Erfolg des Streifens war auch das ALIEN selbst nicht so ganz unbeteiligt, schon alleine wegen des damals neuen und einzigartigen Designs. Verantwortlich dafür war der Schweizer, surrealistische Künstler H.R. Giger, der mit der Kombination von Organischem mit Mechanischem eine Kreatur schuf, die sich noch lange in den Alpträumen mancher Kinogänger einbrennen sollte.


Kommen wir nun zur Story, ich werde sehr nah auf den Filminhalt eingehen, da es gerade die für einen Horrorfilm fein ausgearbeiteten Dialoge und die Handlung der Personen sind, die den Streifen Glaubwürdigkeit und einen logischen Aufbau geben. Also es gibt viel zu lesen!

Der interstellare Raumfrachter Nostromo ist auf den Heimweg Richtung Erde. Sein Aufflieger ist eine gigantische Ölraffinierie, die während der Reise, bereits das geladen Öl in nutzbare Produkte wie z.B. Kunststoffe umwandelt. Das komplette Innenleben des Weltraumschleppers schläft nur einige Systeme, die für den Flug wichtig sind, arbeiten. Irgendwas jedoch hat das Schiff geweckt. Konsolen und Bildschirme leuchten hell auf, sie arbeiten und berechnen irgendwas, danach kehrt wieder stille ein. Es folgt eine Kamerafahrt zum Hyberschlafraum, die Lichter gehen an und der Raum wird unter Druck gesetzt. Man sieht wie die einem Sarg ähnlichen "Schlafkojen" sich öffnen und die sieben Schläfer langsam aufwachen. Beim gemeinsamen Frühstücken sind alle froh endlich bald zu Hause zu sein. Als Parker anfängt sich über seine und Bretts (Beide sind "nur" Techniker) Premie zu beschweren. Hier sieht man wunderbar, dass die Protagonisten ganz normale Menschen aus dem Alltag sind und es auch in der Zukunft Probleme zwischen Blue-Collar- und White-Collar-Arbeitnehmer gibt. Dies erhöht die Glaubwürdigekeit und sorgt für eine bessere identifizierung mit Akteuren.

Noch während des Zusammensitzens, wird Dallas, der Captain des Frachters, von MUTTER gerufen (MUTTER = Bordcomputer, leitet sich von der Bezeichnung MU-TH-UR 182 (Mother) ab und lässt sich auch als Metapher sehen, dass das Schiff seine Besatzung am Leben hält und schützt wie eine Mutter ihre Kinder). Während dessen gehen die Besatzungsmitglieder ihre Tätigkeit nach. Lambert die Navigatorin stellt jedoch fest, dass sie nicht im Sonnensystem sind, sondern fernab kurz vor Zeta II Reticuli. Die einzigen, die von all dem nichts mitbekommen sind Bratt und Parker. Dalles rief alle in der Messe zusammen und klärte nun die Manschaft auf, dass MUTTER ein Signal empfang, das nicht menschlichen Urspung ist und steuerte darauf zu. Es wird angenommen, da es sich alle 12 Sekunden wiederholt, es ein Notsignal sei, MUTTER hat es jedoch noch nicht geschafft das Signal zu entschlüsseln. Laut Vertrag müssen sie allen Notsignalen und nichtmenschlichen Funksprüchen nachgehen, sonst gibt es kein Geld, was vorallem für Parker und Brett ein Ansporn ist. Auch hier macht sich wieder dieser Konflikt innhalb der Bestzung bemerkbar. Die Techniker erfahren alles zu letzt und keinen interessiert wirklich für ihre Meinung. Ebenfalls erhält man auch ein größeren Einblick über ihren Arbeitgeber, den es anscheinend nur um Geld geht und eben mit Premienstreichung oder Zusatzpremien seinen Untergebenen steuert.

Also macht sich die Crew bereit um auf den Planetoiden LV 426 (eigentlich müsst es ein Zwergplanet sein, jedoch existierte im Jahr 1979 diese Definition noch nicht), von dem das unbekannte Signal kommt, zu landen. Sie hängen ihren riesigen Auflieger ab und treten in die Atmosphäre ein. Mit einigen Problemen, die das Schiff beschädigen, schaffen sie es zu landen. Der Planetoid stellt sich als unwirtlich da, der Boden besteht aus abgekühlter Lava, die von der stürmigen prähistorischen Atmosphäre stark geformt wurde.

In der Zwischenzeit machen sich die Techniker an die notdürftige Reperatur, da einige Komponente nur im Drockendock repariert werden können. Dallas macht sich zusammen mit seinem ersten Offizier Kane und Lambert auf zum Ursprung des Funksignals. Ash der Bordarzt und wissenschaftliche Offizier soll sie dabei vom Schiff aus Überwachen. Lieutenant Ripley macht sich nochmal ans decodieren des Signals. Der Außentrupp hat bereits die Quelle gefunden, ein nicht menschliches Wrack, je mehr sie sich dem fremden Gebilde nähren, desto schlechter wird ihre Verbindung. Ripley hat es inzwischen geschafft den Funkspruch teilweise zu knacken und festgestellt, dass es eher ein Warnsignal als ein Notruf ist. Sie teilt es Ash mit, aber dieser zeigt sich nicht gerade interessiert und teilt Riplay auch nicht mit, dass er die Verbindung zum Außentruppe verloren hat. Hier macht sich langsam bemerkbar, dass auf Grund seiner Desinteresse als Arzt über die Gesundheit seiner Besatzungmitglieder, was mit Ash nicht stimmt.

Inwischen habe die drei Spaziergänger das fremde Schiff betreten und stellen gleich fest, dass es nach organischer Technologie wirkt. In einem großen Raum finden sie in der Mitte die versteinerten Überreste des Piloten, dessen Rippen nach außen gedrück wurden. Über seine Totesursache kann nur spekuliert werden, aber wer den Film weiterschaut, wird selber drauf kommen. Kane findet ein loch im Boden mit verätzten Rand (!). Er steigt als einzigster runter und findet eine noch größere Kammer vor, die voll mit lederartigen eiförmigen Gebilden ist. Getrieben von Neugier geht er sehr nah an eins ran, es öffnet sich und eine Kreatur spring ihn an. Auch dieses Wrack samt Innenleben stammt von dem genialen wie exentrischen Künstler Giger.


Dallas und Lambert bringen den bewusstlosen Kane zum Schiff zurück. Jedoch verhindert Riplay, dass sie durch die Luftschläuße kommen. Dalles drängt sie dazu sie zu öffnen, jedoch verweigert Ripley den Befehl auf Grund der Quarantänevorschrifft, weil Kane mit etwas Unbekannten im Kontakt ist. Hier zeigt sich die logisch denkende und im Ernstfall die Führung übernehmente Figur der Ripley, die zum Schutz der andere Besatzungsmitglieder sich an die Protokolle hält. Ash jedoch widersetzt sich Ripley und der Quarantänevorschrift (!) und lässt den bewusstlosen Kane auf die Krankenstation bringen.

Ash und Dallas öffnen Kane's Helm und sehen, dass das fremde Wesen sich fest gesetzt hat. Parker der die Beiden durch eine Scheibe beobachtet fragt sich warum sie Kane nicht eingefroren haben. Nun ist auch Riplay zu der restlichen Crew vor der Krankenstation hinzu gekommen. Im Directors Cut wurde hier eine Szene eingefügt, in der Lambert auf Riplay los geht und sie unter Tränen beschuldigt. Auch Dallas lässt nochmal seinen Unmut an Ripley aus, während Parker sie jedoch verteidigt. Ash will der Weil ein Bein von der Kreatur greifen, muss jedoch feststellen, dass es dabei seinen Schwanz um Kane's Hals enger zieht und ihn erwürken zu droht. Darauf fahren sie ihn den Scanner und sehen, dass es eine Röhre in seinem Hals gelegt und ihn mit Sauerstoff versorgt. Verwirrt darüber, dass es sein Opfer lähmt, aber dennoch am Leben erhält, gibt Dallas den Befehl es operativ zu entfernen. Kaum das futuristische Skalpell angesetzt, schon spritzt sehr aggresives säureartiges Blut aus dem Wesen und droht ein Loch in die Außenhaut des Schiffes zu fressen. Darauf hin stellt die Crew fest, dass sie es nicht einfach umbringen können.

Alle sind wieder an der Arbeit. Ash untersucht weiterhin die fremdartige Spezies und wird von Ripley überrascht, die ihn zur Rede stellen will, warum er das Schiff in Gefahr gebracht hat. Dabei schaltet er seine Monitore aus (Na was hat er denn zu verbergen), Ripley fragt ihn über den Zuständen seiner Beiden Patienten. Kanes Zustand ist unverändert, über den Gast gibt es nicht viel zusagen außer "Ich habe festgestellt, dass seine Außenhaut aus einer Protein-Polysaccharid-Schicht besteht. Es hat die Angewohnheit ständig Zelle abzustoßen und sie mit polarisierten Silicium zu ersetzen. Was seine Widerstandsfähigkeit gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen beträchtlich erhöht."


Ripley zeigt sich unbeeindruckt und beschuldigt Ash die gesamte Crew gefährdet zu haben. Ash antwortet darauf hin ganz kühl, dass er nur einen Befehl befolgt hat. Ripley erinnert ihn daran, dass wenn der Captain und der erste Offizier vom Bord sind, dass sie die Befehlsgewalt hat. Ash scheint dies vergessen zu haben nur hat er interessanterweise die Quarantänevorschrift der Wissenschaftlichenabteilung nicht vergessen und somit vorsätzlich das Schiff in Gefahr gebracht. Kane's Zustand nimmt er als Vorwand für den Bruch. Und auch nimmt er das Risiko, die gesamte Crew gefährdet zu haben auf sich. Was stimmt nur mit den Kerl nicht. Hier zeigt sich wunderbar, dass zum Einen versucht wird, die Gefährlichkeit der Alienspezies nachvollziehbar zu zeigen und dass der Charakter Ash mit seinen wahren Absichten im Dunkeln bleibt.

Dallas sitzt im Rettungsboot Narcissus (hier möchte ich mal anmerken, dass die beiden Namen Nostromo und Narcissus aus Romanen von Joseph Conrad stammen. "Nostromo" ist ein Roman, in dem es um ein Erztransportschiff in einem südamerikanischen Land geht, wo ein Bürgerkrieg ausgebrochen ist. In dem Roman "The Nigger of the Narcissus" geht es um einen Matrosen, der mit sich den Tod an Bord des Schiffes bringt) und hört Mozarts "Eine kleine Nachtmusik", als sich Ash über Bordfunk meldet und sagt es seie was mit Kane passiert und er soll in die Krankenstation kommen. Ripley und Dalles stellen fest, das Kane's Kuscheltier von seinem Gesicht verschwunden ist. Alle 3 durchsuchen nun die Krankenstation und Ripley macht unliebsam eine begegnung der toden Art. Ash untersucht das tode Tierchen und kann versichern, dass es tod ist. Ash will den Leichnam jedoch entegen Ripleys Anmerkungen zu Studienzwecken behalten, Dallas ist auf der Seite Ash's, da er ja der wissenschaftliche Offizier ist. Ripley macht unter vier Augen mit Dallas ihren Unmut über dessen Entscheidung klar und lässt vermerken, dass sie Ahs nicht draut. Er traut ihn ebenfalls nicht, aber er kann da nichts machen, weil so in den Verträgen der Gesellschafft steht und der Konzern die Sachen wie eh und je handhabt, so wie er es will. Außerdem antwortet er auf die Frage wie lange er Ash schon kenne, dass er ihn selber nicht lang kennt, weil er kurz vor dem Abflug der Nostromo zu geteilt wurde. Hier macht sich langsam immer mehr bemerkbar, dass der Konzern, der Auftraggeber alles andere als human ist. Dennoch weiss niemand etwas über die wahren Absichten, warum Ash sich komisch verhält und gerade er plötzlich der Nostromo zugeteilt wurde.

Ripley gibt eine Schadenmeldung an Dallas, worauf er der Meinung ist sie können endlich starten. Also macht sich der Sattelschlepper wieder auf den Heimweg. In der Messe schneidet Parker nochmal das Thema an Kane einzufrieren, außerdem gibt Lambert die Info, dass sie durch den Umweg 10 Monate bis zur Erde brauchen. Ash meldet sich wieder über Kane's Zustand, alle rennen sie in die Krankenstation und finden den inzwischen aufgewachten Kane vor. Alle freun sich über sein Zustand, er selber kann sich an nichts weiter erinnern. Bevor sie wieder in die Tiefkühlfutterale gehen sitzen alle beisammen und essen gemeinsam. Kane jedoch kriegt jedoch aufeinmal keine Luft mehr und irgendein Objekt stoßt aus seinem Brustkorp hervor. Alle sind von diesem Anblick schockiert, was sie da sehen. Parker will die mit zähnen versetzte Penisartige Kreatur, die aus Kane's Brust schaut angreifen, aber Ash hält ihn zurück und das kleine Wurmartige Wesen sucht das Weite. Die Reaktion der Schauspieler war echt, da nur John Hurt (Kane) von ihnen wusste was genau passiert. Veronica Cartwright (Lambert) viel dabei soagr in Ohnmacht. Durch solche Szenen zeigt sich eben, wieviel Wert auf Authentizität des Plot gelegt wird.


Die Crew teilt sich auf und sie suchen mit Hilfe von Ash konstruierten Bewegungsmeldern, die auf "Veränderung in der molekularen Luftdichte" reagieren (Ripley pfeift übrigens auf Ash's Funktionserklärung), das kleine Tier. Ripley, Parker und Brett bekommen ein Signal und pirschen sich an. Als sie das Wesen haben lässt Brett es jedoch laufen, weil er gemerkt hatte, dass es Jones war, die Schiffskatze. Verärgert darüber, dass sie den Kater nochmal vor den Bewegungemelder kriegen, schicken sie Brett los die kleine Mietze einzufangen. Bei seinem Streifzug durch die großen Lagerräumen findet er etwas, dass wie Haut aussieht. Ist der kleine penis etwa gewachsen?. Brett findet Jones, jedoch wurde auch er gefunden. mehr als ein Schmerzenschrei kriegt er nicht raus bevor, das schnell gewachsene Wesen ihn in die Lüftungsschächte zieht. Ripley und Parker können nichts für ihn tun. Bis zum Schluss wird man das Alien nur sehr kurz und immer nur ein Teil davon sehen, so bleibt es den Zuschauer seiner Fantasie überlassen, mit was er in diesen Bruchteilen von Sekunden konfrontiert wird. Gerade das sorgte für die Angst in den Kinos, weil niemand wusste was es war, aber schon diese kurzen Ausschnitte von Giger's Design reichten um für entsetzen zu sorgen.


Parker und Ripley berichten von Brett's Tod. Überrascht von dem schnellen Wachstum denken sie sich einen Plan aus, um es los zu werden. Sie nehmen an, dass es sich wie alle bekannten Tiere vor Feuer fürchtet und wollen es deshalb mit (von Parker konstruierten) Flammenwerfern in die Hauptluftschläuße jagen. Dalles geht freiwillig in die Lüftungsschächte. Es kommt zu Problemen beim Lesen des Bewegungmelders, worauf hin Dallas in Panik gerät und dem Alien in so in die Arme läuft. Sie finden keine Überreste von ihren Captain, nur den Flammenwerfer. Ripley entscheidet sich mit Dallas's Plan weiter zu machen, will jedoch vorher MUTTER um Rat fragen, weil Ash dazu inkompetent erscheint.

Bei der Befragung stellt sich heraus, hier kommt nun die Wende des Films, dass der Konzern, MUTTER und Ash von Anfang an über das Signal und das Wrack bescheid wussten. MUTTER's Kurs wurde darauf programmiert nach LV 426 zu fliegen und Ash sollte mind. eine Probe des Organismus an Bord bringen und seine schützende Hand darüber legen. "Alle anderen Belangen sind Sekundär, Besatzung ist ersetzbar." Aufeinmal steht Ash neben Ripley und meinte er könne alles erklären, worauf hin Ripley ihn gegen die Wand drückt und aus dem Raum verschwindet.
Ash folgt ihr und dreht durch, er greift Ripley an und versucht sie zu töten. Noch im richtigen Moment kommen Parker und Lambert, erst nach einigen misslungen Versuchen schafft es Parker Ash kalt zu stellen und sie müssen feststellen, dass er eine Maschine, ein Android ist. Sie veruchen den Kopf von Ash wieder zu aktivieren um ihn zu befragen. Er wiederholte nochmal seinen Befehl, worauf sie bemerken, dass sie für eine "tolle" Gesellschaft arbeiten. Ash letzte Worte über die Kreatur sind: "Sie können es nicht töten! Sie scheinen es immernoch nicht zu begreifen, womit sie es zu tun haben. Mit einem perfekten Organsimus, nur seine Feindseligkeit übertrifft noch seine perfekte Struktur." Auf die Frage ob er es bewundert, antwortet er: "Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit, geschaffen um zu überleben. Kein Gewissen beeinflusst es, es kennt keine Schuld oder Wahnvorstellungen ethischer Art." Zum Schluss zeigt er noch Bewunderung für Ripley's Mitgefühl, bevor seinem Kopf die Kontakte rausgerissen werden. Dies soll den Zuschauer nocheinmal verdeutlichen in welcher hoffnungslosen Lage die Drei sind und dass das Wesen eigentlich nur nach Instinkt handelt, wärend der wahre Übeltäter die eigene Firma ist.

Ihrer aussichtlosen Lage bewusste, entscheiden sie sich, das Schiff zu sprengen und es mit den Raumgleiter Narcissus zu versuchen. Ripley macht sich auf den Weg Jones zu suchen und Parker und Lambert suchen nach unverbrauchten Filtern für die Luft. Als die Beiden von dem Alien überrascht werden. Ripley kann nur Bordfunk mit anhören wie Zwei getöten werden, als sie bei ihnen ankommt ist schon längst zu spät. Von Angst getrieben, machst sie sich zur Sprengvorrichtung des Raumfrachters auf und iniziert die Selbestzerstörung. Auf den Weg zur Narcissus findet sie in einem Unterdeck den eingesponnen Dallas und Brett, der sich in ein Ei verwandelt. Die Szene taucht nur in der DC-Version des Filmes auf. Dalles bittet Ripley ihn zu töten, was sie auch macht. Weiter auf halben Weg trifft sie auf das Wesen und macht schnellsten kehrt. Jedoch scheidert der Versuch die Sprengung des Schiff aufzuhalten und sie versucht es erneuert zum Rettungsboot. Was sie auch zusammen mit Jones der Schiffskatze schafft. Noch rechtzeitig aus der Nostromo katapultiert sieht sie mit an, wie das Schiff in einem gleisenden Lichtblitzaufgeht. Dieses Spektakel wurde schon etwas leicht übertrieben dargestellt für eine einfache Sprengung, da es eher eine Reise durch ein Dimensionsriss oder eines Wurmlochs erinnert. Außerdem zeigt das Farbenspiel auch leichte Gemeinsamkeiten mit dem psychedelischen Ende von Space 2001.

In der Hoffung die Sternenbestie los geworden zu sein, bereitet sie sich auf den Kälteschkaf vor und zieht sich bis auf die Unterwäsche aus. Entsetzt muss sie leider feststellen, dass die Katze nicht das einzigste Tier an Bord. Das Alien hat es sich in einer Niesche gemütlich gemacht und denkt nicht drann raus zu kommen. Die Schöne und das Biest in Space. Ripley versteckt sich in einem Raumanzug, setzt sich in einem Sessel und schnallt sich an. Das Alien hat immernoch keine Lust raus zu kommen, also muss sie es irgendwie verärgern, was ihr auch gelingt. Kurz bevor es Ripley erreicht, öffnet sie das Schott und druch den plötzlich entweichenden Druck reisst es das Monster mit. Jedoch kann es sich am Türrahmen festkrallen, worauf Ripley ihm eine Enterhaken in die Brust jagt. Beim Schließen des Schotts wird die Harpune mit eingeklemmt und das Alien taumel am Seil, wo es dann versucht in die Düsen des Schuttles zu kriechen. Ripley sieht das und starten den Schiffsantrieb, was dem nicht so gut bekommt und so Ripley es endlich los hat... Bis jetzt!


Im Grunde gibt es nichts Schlechtes über den Film zu sagen, da er alles richtig macht. Auch wenn der Plot selbst einen Bart hat, der sehr tief reicht, so erzählt er eine nachvollziehbare Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren. Das SciFi-Setting ist auch nicht übertrieben und durch sehr geringes Technogebrabbel, wird auch die Glaubwürdigekeit des Zukunftsszenario nicht genommen. Im Gegenteil, es stellt mit seiner zweckmäßig entworfenen Technologie, den sozialen/zwischenmenschlichen Problemen und der Kurruptheit des Megakonzerns eine glaubhafte Zukunft dar.
Ebenfalls sind es die liebevoll gestallteten Charaktere, mit denen sich auch der "Mann" von der Straße identifizieren kann und die den Film mehr als nur zu einem Mann-in-einem-Gummianzug-Metzelt-Leute-nieder-Film werden lässt. Von diesen Stück moderne Geschichte könnten sich einige Hollywood-Produzenten und -Regisseure eine Scheibe abschneiden.
Ich würde den Film aus persönlichen Gründen eine 10 von 10 Punkten geben. Jedoch wäre dies rein Subjektiv und weil hier einfach die Liebe zum Detail erkennbar ist, gebe ihn deshalb eine:

9/10


Zuletzt von Darkclaw am Mi Aug 22, 2012 8:03 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Lannon
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Aug 22, 2012 2:27 am

Ich habe irgnedwie das Gefühl das dieser Film jeden Tag bei mir läuft Cool
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Little Bandit
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Aug 22, 2012 3:27 am

Sag mal, wie konnte ich den Thread nur übersehen? Rolling Eyes
Ich muss an dieser Stelle mein großes Lob aussprechen, du hast die Handlung sehr schön Schritt für Schritt abgearbeitet und uns dabei mit einigen Hintergrundinfos versorgt.
Echt klasse gemacht!

Ein paar kleine Dinge sind mir noch aufgefallen:

Darkclaw schrieb:
Bezeichnung MU-TH-R 182 (Mother)

Bei der Bezeichnung des Computers herrscht wohl ein wenig Verwirrung, zum Teil wird er auch mit dem Namen MU-TH-UR 6000 angegeben.

Darkclaw schrieb:
Also macht sich die Crew bereit um auf den Planetoiden LV 426 (eigentlich müsst es ein Zwergplanet sein, jedoch existierte im Jahr 1979 diese Definition noch nicht)

Auch hier fehtl ein wenig Klarheit.
Eigentlich müsste es sogar - so wie LV-223 - ein Mond sein.
In diesem Bereich kenne ich mich jedoch nicht so genau aus.

Darkclaw schrieb:
Die Reaktion der Schauspieler war echt, da nur John Hurt (Kane) von ihnen wusste was genau passiert. Veronica Cartwright (Lambert) viel dabei soagr in Ohnmacht.

Im Grunde wussten alle, was genau passiert, aber nur John Hurt kannte das Aussehen des Monsters, da hast du Recht.
Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass Veronica Cartwright in Ohnmacht gefallen wäre.
Sie hat einen großen Spritzer Blut abbekommen und war danach ziemlich verstört.
In der ursprünglichen Schnittfassung des Filmes sieht man noch wie sie richtig angespritzt wird und dann ausrutscht Razz

Gruß Dennis


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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Aug 22, 2012 7:58 am

Little Bandit schrieb:
Darkclaw schrieb:
Also macht sich die Crew bereit um auf den Planetoiden LV 426 (eigentlich müsst es ein Zwergplanet sein, jedoch existierte im Jahr 1979 diese Definition noch nicht)

Auch hier fehtl ein wenig Klarheit.
Eigentlich müsste es sogar - so wie LV-223 - ein Mond sein.
In diesem Bereich kenne ich mich jedoch nicht so genau aus.

Mond ist ledeglich die Bezeichnung eines Trabanden (=kleiner Begleiter), der sich in einer stabilen Umlaufbahn um einen Planetarischen Körper befinden, was der Traband genau ist, wird damit nicht jedoch definiert, es kann sich dabei um einen kleineren Planeten, einen Planetoiden, Zwergplanet oder sogar um einen Astorid handeln, der von der Schwerkraft des Köper angzogen wurde. Siehe hier dazu den Mars, bei dessen Monden es sich um unförmig Astoriden handelt.

Little Bandit schrieb:
Darkclaw schrieb:
Bezeichnung MU-TH-UR 182 (Mother)

Bei der Bezeichnung des Computers herrscht wohl ein wenig Verwirrung, zum Teil wird er auch mit dem Namen MU-TH-UR 6000 angegeben.

Im Grunde ist Beides richtig, der Computer heisst MU-TH-UR 6000 und ist ein 182er Modell.

Little Bandit schrieb:
Darkclaw schrieb:
Die Reaktion der Schauspieler war echt, da nur John Hurt (Kane) von ihnen wusste was genau passiert. Veronica Cartwright (Lambert) viel dabei soagr in Ohnmacht.

Im Grunde wussten alle, was genau passiert, aber nur John Hurt kannte das Aussehen des Monsters, da hast du Recht.
Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass Veronica Cartwright in Ohnmacht gefallen wäre.
Sie hat einen großen Spritzer Blut abbekommen und war danach ziemlich verstört.
In der ursprünglichen Schnittfassung des Filmes sieht man noch wie sie richtig angespritzt wird und dann ausrutscht Razz

Es wird direkt im Making Off und auch glaube in den Audiokomentaren erwähnt, dass bis auf Hurt (der alles bis ins kleinste Detail wusste), die anderen Schauspieler nur den groben Situationhergang kannten, Scott wollte so eine möglichst reale Reaktion der Charaktäre hervorufen (sowas hätte bei Prometheus auch nicht geschadet^^), Cartwright, wurde von den sehr vielen Blut so überrascht, dass sie, für den Moment, mit der Szene nicht klar kam!

Ich hoffe ich konnte soweit alle Unklarheiten beseitigen! Wink
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Aug 22, 2012 8:33 am

Darkclaw schrieb:
Es wird direkt im Making Off und auch glaube in den Audiokomentaren erwähnt, dass bis auf Hurt (der alles bis ins kleinste Detail wusste), die anderen Schauspieler nur den groben Situationhergang kannten, Scott wollte so eine möglichst reale Reaktion der Charaktäre hervorufen (sowas hätte bei Prometheus auch nicht geschadet^^), Cartwright, wurde von den sehr vielen Blut so überrascht, dass sie, für den Moment, mit der Szene nicht klar kam!

Ganz genau so war es, sie ist jedoch nicht in Ohnmacht gefallen.
Ist ja jetzt auch egal Wink
Vielen Dank nochmals für dein sehr interessantes Review!


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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Aug 22, 2012 7:56 pm

sie wird wirklich nicht ohnmächtig, sondern rutscht "nur" aus.
es waren wohl das kinopublikum, welches in ohnmacht fiel oder sich übergeben mussten Wink
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Do Aug 23, 2012 10:03 am

Der Film war in diesem zeitraum eine rarität und Alien war etwas neues und komplet anderes, das es so manchen schöne träume bereitet hat^^

(===€
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mo Okt 15, 2012 2:24 am

So Leute hier ein Zitat von Giger aus einem Interview, von folgender Seite:

http://www.zueritipp.ch/home/home/die-aufgabe-war-die-leute-zu-erschrecken/story/31000421/

H.R. Giger schrieb:
]Danke schön. (lacht) Beim Drehen hat Scott den Schauspielern nicht gesagt, was in dieser Szene passieren würde. Und die eine Schauspielerin, die Blonde mit den grossen Augen, ist dann tatsächlich in Ohnmacht gefallen.

Mit der Blonden meinte er Veronica Cartwright alias Lambert.

Ich habs ja geschrieben, dass sie bei der Szene so geschockt war, dass sie in Ohnmacht viel und Giger war immerhin live dabei. Also beim nächsten mal glauben was der gute Onkel schreibt! Wink
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mo Okt 15, 2012 9:54 am

Darkclaw schrieb:
Ich habs ja geschrieben, dass sie bei der Szene so geschockt war, dass sie in Ohnmacht viel und Giger war immerhin live dabei. Also beim nächsten mal glauben was der gute Onkel schreibt! Wink

Erst einmal vielen Dank für das Interview, sehr interessant, auch wegen den Sachen zu Prometheus.
Es geht hier nicht um glauben oder nicht, auf der DVD wird es halt nunmal anders gesagt.
Aber danke, das höre ich zum ersten Mal!

Gruß Dennis


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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Di Okt 16, 2012 8:56 am

"Dann helfen Sie mir bitte. Zu Beginn sieht man einen der «Ingenieure» genannten Ausserirdischen, welche den Menschen erschaffen haben. Dieser Ingenieur nimmt Alien-Gene zu sich. Warum?
Die Aliens wurden als eine Art Gegengift geschaffen: Entwickelt sich eine Zivilisation nicht so, wie die Ingenieure das wollen, lässt man Aliens auf sie los. Dieser Ingenieur opfert sich, damit das erste aller Aliens ausgebrütet werden kann."

wtf?!?!?!?!?!?!?!?!

in dieser szene werden keine aliens geschaffen und ganz sicherlich auch keine alien-gene zu sich genommen. BULLSHIT.

und was die szene angeht, wo cartwright angeblich in ohnmacht gefallen sein soll: sie ist es nicht. sie stand für den nächsten take direkt bereit ohne ohnmachtserscheinungen. sie hatte angst, ja, und ist sogar ausgerutscht, aber was giger da erzählt ist einfach nur eine übertreibung, mein lieber darkclaw.
abgesehen davon war er selbst garnicht am set.
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Di Okt 16, 2012 11:51 am

Holloway schrieb:
und was die szene angeht, wo cartwright angeblich in ohnmacht gefallen sein soll: sie ist es nicht. sie stand für den nächsten take direkt bereit ohne ohnmachtserscheinungen. sie hatte angst, ja, und ist sogar ausgerutscht, aber was giger da erzählt ist einfach nur eine übertreibung, mein lieber darkclaw.
abgesehen davon war er selbst garnicht am set.

Deswegen habe ich mich ja auch so gewundert.
Da gibt es nur eine Lösung: Extended Version der Szene oder das Making-Of nochmal anschauen.

Gruß Dennis


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Darkclaw
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Okt 17, 2012 2:53 am

Holloway schrieb:
"Dann helfen Sie mir bitte. Zu Beginn sieht man einen der «Ingenieure» genannten Ausserirdischen, welche den Menschen erschaffen haben. Dieser Ingenieur nimmt Alien-Gene zu sich. Warum?
Die Aliens wurden als eine Art Gegengift geschaffen: Entwickelt sich eine Zivilisation nicht so, wie die Ingenieure das wollen, lässt man Aliens auf sie los. Dieser Ingenieur opfert sich, damit das erste aller Aliens ausgebrütet werden kann."

wtf?!?!?!?!?!?!?!?!

in dieser szene werden keine aliens geschaffen und ganz sicherlich auch keine alien-gene zu sich genommen. BULLSHIT.

und was die szene angeht, wo cartwright angeblich in ohnmacht gefallen sein soll: sie ist es nicht. sie stand für den nächsten take direkt bereit ohne ohnmachtserscheinungen. sie hatte angst, ja, und ist sogar ausgerutscht, aber was giger da erzählt ist einfach nur eine übertreibung, mein lieber darkclaw.
abgesehen davon war er selbst garnicht am set.

Erstens, Giger hat die Orginalscripte zusehen bekommen, wo wie bei den meisten Filmen nur ein Teil verfilmt wird (wie z.B. die Aussage über Jesus, dass er ein Konstruktür war, es aber nie in den fertigen Film geschafft hat), er hatte auf jeden Fall mehr Einblick in Scotts Idee als wir.
Außerdem kannst du gar nicht im Film erkennen was mit der neuen DNS des Konstruktür's passiert, denn weder der Planet noch die Zeit wird benannt, außerdem gibt es bereits Leben auf jenen Planeten, erkennbar an den Wiesen, die man bei der Kamerafahrt erkennen kann. Und Wiesen bestehen wie wir wissen aus Gras, was Organsimen sind. Und der Konstruktür hat schließlich das Mutagen getrunken, dessen Bestandteile wir nicht kennen und wenn man das sieht, was aus Holloway's Infizierung entstanden ist, dieses Alien ähnliche Ding, ist es gar nicht so abwegig, dass die Brühe den Schlüssel zu Erschaffung der ALIEN-DNS hat.

Zweitens, Giger hat wärend den Drehs auf den Produktionsgelände gegarbeitet, er musste auf Grund der vielen Projekten die er dort inne hatte öfters mal von Ort zu Ort auch direkt zu den Drehs rennen, um Scott nach seinen Wünschen zu fragen. Steht alles in Giger's ALIEN. Als wie kannst du dann die Aussage treffen, dass er bei den Dreh der Geburtsszene nicht anwesend war, warst du dabei?

Drittens, ein Ohnmachtsanfall ist eine Bewusstloskeit von sehr kurzer Zeit, kann von ein paar Sekunden bis ein paar Minuten dauern und je nachdem wie man es verkraftet und was die Ursache war, reicht es aus, dass man nach 5 Minuten inne halten wieder topfit ist und weiter machen kann. da hier nur der Schock des Erschreckens der Auslöser war und keine Unterversorgung durch Kreislaufschwäche z.B., muss es auch nicht sein, dass man über längere Zeit Anzeichen eines Ohnmachtes beibehält mein lieber Holloway.
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Okt 17, 2012 7:19 am

laut drehbuch ist der planet am anfang die erde. dabei sind noch elder engineer die dem sacrifice engineer noch ne rede halten, dass sein körper der dreck werden soll. sein blut wird zum wasser und möge seine seele der weg zurück zu ihnen sein (was sinn macht, in der darauffolgenden szene). in spaihts entwurf "fällt" sogar etwas vom black goo, was der engineer trinkt auf einen primaten der sich draufhin verändert. nix mit xenomorph.
by the way: ich habe die blu-ray (uk-import) mit den bonusmaterialien, die ich schon alle sah. die audiokommentare habe ch mir sogar vor release im internet reingezogen. und mein photographisches gedächtnis (womit ich eigtl. ungern angebe), konnte ich an kein szenario angleichen, in dem alien gene geschluckt werden oder xenomorphs dadurch geschaffen werden.

ich wette giger fand den film auch kacke und hat dessen keiner beachtung geschenkt und deswegen einiges vermischt.

zu alien1:

it's showbusines, baby. das ist überflutet von übertreibungen.
veronica cartwright selbst müsste erzählen, dass sie ohnmächtig wurde.
das einzige was sie sagte, war dass sie sich richtig erschreckt habe weil es so grausam war (die techniker mussten sogar erst john hurts shirt anschneiden, damit der chestburster durchkam) und ausgerutscht ist, was ihr insgesamt sehr peinlich war.
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Mi Okt 17, 2012 8:00 am

Ok, wenn du da sämtliche Infos inne hast, glaub ich dir das, denn mein Wissen über sämtlichen Inhalt der Orginalscripte ist nur schwach ausgeprägt. Aber soweit ich weiß, hat Scott in einem Interview (frag mich nicht mehr Welches bei den Unzähligen) gemeint, dass der Planet am Anfang sonst einer sein könnte.

Holloway schrieb:
ich wette giger fand den film auch kacke und hat dessen keiner beachtung geschenkt und deswegen einiges vermischt.
Könnte durch aus sein, wenn sich Giger's Aussage so sehr mit deinen Infos unterscheidet. Wobei ich da Giger verstehen kann, falls es so sein sollte, bin auch kein Freund von Prometheus, aber das ist ne andere Sache.

Zu ALIEN, ich hab nochmal Giger's ALIEN durchgelesen und kann dir sagen, dass Giger auf jeden Fall beim Dreh anwesend war, er hat den ganzen Bühnenaufbau sehr genau beschrieben und im ganzen Buch wird auch erwähnt, dass er mit seinr Frau Mia eine Dokumentation über den Dreh macht. Aber selbst unabhängig von Giger's Aussage, habe ich schon von einer anderen Quelle vernommen, dass Cartwright kurz in Ohnmacht gefallen sein soll, ich dachte, dass es sogar im Makin Off erwähnt wurde, falls nicht, war es eine andere Quelle, die ich dir leider nicht mehr nennen kann, da es schon ein paar Jahre her ist.
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Do Okt 18, 2012 12:01 pm

Oh man ihr streitet euch jetzt darum ob sie ihn Ohnmacht gefallen ist oder ob Giger am set dabei war...LOL!!! Kein plan, aber was ich sagen kann ist Giger war am Set, wurde sogar extra Geholt und sagte es auf Ironische art und weise. Nicht Tot ernst, je nach dem wie er es verstanden hat!!!
So da es nun um Prometheus geht, spekuliert so viel ihr wollt Ridley drehte ihn so das er nicht über seinem aller ersten Alienfilm steht und andere sachen werden erst in Prometheus 2 beantwortet..., um so mehr man ihn sieht desto mehr fragen kommen auf!?!?!?!?!^^

ps. Fragt doch mal Giger ob ihm der Film Gefallen hat oder nicht, er war zur Premiere dort und hat gerne mal wieder entworfen^^

(===€

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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Fr Okt 19, 2012 5:55 am

wir streiten nicht, wir diskutieren.

was sinn und zweck eines forums ist.
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Fr Okt 19, 2012 1:26 pm

YAY^^
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BeitragThema: Re: [Review] ALIEN - Das unheimliche Wese aus einer fremden Welt   Fr Okt 19, 2012 1:56 pm

Bitte wieder back to topic scratch

Gruß Dennis


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